Warum die Diagnose MS zu meinem Herzensprojekt führte!

Endlich Ruhe und ein wenig Zeit die Gedanken im Kopf zu ordnen. Ich bin ein wenig traurig, dass ich euch die letzte Zeit nicht mit ein paar neuen Beiträgen beglücken konnte. Im Büro ist einfach so viel los und wenn ich abends nach Hause komme, ist noch etwas Sport angesagt. Meist bin ich dann so k.o., dass ich nichts mehr hin bekomme.

Deshalb nehme ich mir jetzt im Urlaub ein paar Tage Zeit, meine Gedanken zu ordnen und für euch einige neue Beiträge zu schreiben, die mir schon lange auf der Seele brennen 🙂

Heute möchte ich euch ein bisschen was über mein Herzensprojekt “MS Training” erzählen. Der erste Schritt dafür war diesen Blog inkl. Instagram und Facebook Seite zu starten. Das hat schon mal super funktioniert und ich bekomme so oft Nachrichten von euch, das ist wirklich toll. Den Zweiten Schritt habe ich auch bereits gleichzeitig gestartet, nämlich die Ausbildung zum Ernährungsberater. Dann kam im Juni die Ausbildung zum Fitnesstrainer B-Lizenz. Irgendwie ging alles so schnell. Und ehe ich mich versah, saß ich schon an meinem Businessplan und meinen Konzepten für das Personal- und MS Training.

Meine Homepage befindet sich auch schon im Aufbau, Flyer werden gestaltet und die Planung für weitere Trainer-Ausbildungen sind auch schon am Laufen.

Die Anmeldung für die Freiberufliche Tätigkeit habe ich auch schon auf den Weg gebracht. Die Zeit vergeht einfach wie im Flug und ich freue mich, wenn ich mit meinem Projekt endlich richtig loslegen kann.

Die Geschichte dazu ist einfach erzählt.

Ich habe schon immer viel Sport gemacht – früher habe ich aktiv Handball gespielt – danach dann viel Ausdauertraining gemacht und auch ab und zu mal im Fitness Studio trainiert. Vor 2 Jahren habe ich intensiv angefangen mich mit Ernährung und Kraftsport auseinander zu setzen. Nachdem ich einige Internetseiten durchforstet habe, was genau ich denn mit meiner Erkrankung alles „darf“ konnte ich nie so wirklich eine zufriedenstellende Aussage finden. Auch mein Neurologe konnte mir nicht die gewünschten Infos geben. Also habe ich erst mal alles gemacht, was mein Körper ohne murren mitgemacht hat. Und das was so einiges.

Als ich dann nach einem Schub schnell wieder anfangen wollte zu trainieren, wusste ich nicht so recht weiter. Darf ich schon wieder Krafttraining machen? Ist nach der Cortisontherapie die Belastung für das Herz ok? Sollte ich etwas an meiner Ernährung verändern? Ich war wirklich überfragt. Also machte ich mich im Internet auf die Suche nach einem Personal Trainer, der sich mit MS Training auskennt und der mir meine Fragen vielleicht beantworten kann. Der mich an die Hand nimmt, mit mir zum Training geht und mich einfach unterstützt und begleitet. Auch über die Internetseiten der DMSG kam ich nicht weiter. Natürlich werden hier allerhand Kurse angeboten, und auch Beratungen und Gruppentreffen.

Aber ich war mir sicher – das ist nicht das Richtige für mich!

Nach langen Gesprächen mit meinem Partner und der verzweifelten Suche im Netz bin ich auf die OrthoVita Akademie in Berlin gestoßen. Hier konnte man eine Ausbildung zum Fitnesstrainer und MS-Trainer machen. Ich habe kurzerhand Kontakt aufgenommen und mit dem Geschäftsführer über die Möglichkeiten gesprochen. Da ich nur noch wenige Tage Urlaub übrig hatte, habe ich mich erst mal für den Fitnesstrainier entschieden und den MS Trainer werde ich bei Gelegenheit nachholen. Mit meinem Partner habe ich viel über das ganze Projekt gesprochen und er hat mich immer wieder gestärkt, dass er sich das richtig gut vorstellen kann. Und das ich das bestimmt super machen werde. Und wenn ich damit noch anderen MSlern helfen kann, wäre das doch super. Also habe ich mich noch für eine Weiterbildung zum Ernährungsberater angemeldet und angefangen Pläne zu schmieden.

Aus der eigenen Not und vielen offenen Fragen ist also das Projekt “MS Training” entstanden.

Um dem Ganzen aber noch mehr Qualität zu geben und damit auch Menschen, die sich die Trainerstunden nicht leisten können, Möglichkeiten zu bieten, bin ich in Gesprächen mit verschiedenen Einrichtungen und Ärzten. Ich hoffe, dass wir ein Konzept entwickeln können, mit dem wir einen Präventionskurs anbieten können. Diese Kurse werden von der Krankenkasse gefördert und bezuschusst. Ich möchte keine Gruppenlösungen anbieten, bei denen nicht individuell auf jeden eingegangen werden kann. Ich möchte individuell auf jeden eingehen können und an den persönlichen Zielen der Kunden arbeiten.

Es ist noch viel Arbeit zu leisten und noch viele kleine Dinge zu erledigen aber ich freue mich riesig auf dieses Projekt und versuche jetzt schon jede freie Minute darin zu investieren.

Seid gespannt wie es weiter geht!

Würdet ihr eine persönliche Betreuung von einem MS-Trainer in Anspruch nehmen?

One Reply to “Mein Herzensprojekt”

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