Habt ihr schon einmal von Slow Cooking gehört?

Slow Cooking ist langsames kochen oder garen von Lebensmitteln. Früher hat das meine Oma in einem gusseisernen Topf gemacht, der Stunden auf dem Herd oder im Backofen verbracht hat und einen leckeren Eintopf auf den Tisch zauberte. Heute ist das Ganze viel einfacher, denn es gibt sog. Slow Cooker oder Schongarer. Auch wenn wir heute alles in Windeseile erledigen wollen und Fast Food und Fertiggerichte aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken sind, ist diese Zubereitungsart besonders schmackhaft.

Die Gerichte werden bei ca. 70 bis 80 Grad langsam erhitzt und können so ihre Aromen besser entfalten und man kann sie fas fettfrei und gesund zubereiten. Durch das Niedrigtemperaturgaren bleiben Vitamine erhalten und die Gerichte werden schonen zubereitet.

Gesund, Vitaminreich, schonend – Slow Cooking!

Beim Slow Cooking braucht es nicht viel Vorbereitungszeit. Eintöpfe, Currys oder Suppen, lassen sich am Vortag vorbereiten, der Keramiktopf kommt dann in den Kühlschrank und am nächsten Morgen bevor es ins Büro geht wird der Slow Cooker eingeschaltet. Wenn man dann später von der Arbeit kommt, steht ein köstliches und aromatisches Essen auf dem “Herd”.

Vorteile des Slow Cookers:

Slow Cooker

  • wenig Vorbereitsungszeit und damit auch wenig Aufwand
  • Garzeiten sind ideal um ihn Morgens anzustellen und Abends ein leckeres Essen auf dem Tisch zu haben
  • der Slow Cooker muss nicht beaufsichtigt werden, sondern macht seine Arbeit sehr gut alleine, außerdem heizt er die Küche nicht auf
  • er spart Energie, denn er verbraucht wesentlich weniger als ein Herd/Backofen
  • Vitamine bleiben erhalten und das Gericht wird verträglicher durch die schonende Zubereitung
  • das Fleisch bleibt saftig und wird super zart
  • Soßen sind aromatisch, Gemüse zerkocht nicht zu Breikein Rühren, Wenden oder Anbrennen

 

Bei mir zu Hause ist nun vor kurzem ein Crock Pot 3,5 Liter eingezogen. Durch den neuen Job musste ich meine Essensgewohnheiten etwas ändern. Ich habe leider nur noch 30 min. Mittagspause. Bis ich dann mein vorgekochtes Essen aufgewärmt habe, muss ich mich schon mit dem Essen beeilen und ein kleiner Spaziergang ist dann leider nicht mehr drinnen. Lieber gehe ich in der Mittagspause ein wenig an die frische Luft und bewege mich, als in der Kantine zu sitzen. So nehme ich nur noch ein kaltes Mittagessen mit ins Büro, in Form von Salat, belegtem Dinkelbrot mit Rohkost oder einfach nur Obst und eine große Portion Quark. Da ich aber keine Lust habe Abends noch ewig in der Küche zu stehen, habe ich mir auf eine Empfehlung hin einen Schongarer zugelegt. Dazu noch eine Zeitschaltuhr, damit ich die Zeit entsprechend einstellen kann.

Slow Cooker

 

Zeit sparen und lecker essen mit dem Slow Cooker

Der erste Test lief am letzten Wochenende. Ich habe morgens neben der Vorbereitung für unser Frühstück gleich das Gemüse für das Mittagessen geschnitten und zusammen mit Hähnchen, Gemüsebrühe, Kokosmilch Gewürzen und Kräuter in den Crock Pot geschichtet. Jetzt muss das Ganze nur noch zugedeckt 5-6 Stunden schonend zubereitet werden. Erst war ich etwas skeptisch wegen dem Fleisch, da es doch sehr lange erhitzt wird. Ich hatte bedenken, ob es nicht zu trocken werden würde. Bereits nach 2 Stunden roch es in der Küche köstlich nach Gewürzen und Kräutern. Herrlich!

Slow Cooker

In der ganzen Zubereitungszeit habe ich zu Hause meinen Hausputz erledigt, war einkaufen und habe meine Wäsche gemacht. Ich konnte also die Zeit effektiv nutzen. Kurz vor Ende der Garzeit, habe ich noch ein paar Reisnudeln für uns gekocht. Das Curry habe ich dann lediglich noch etwas mit Salz und Pfeffer nachgewürzt und wir konnten gemütlich auf der Terrasse zu Mittag essen.

Weg vom schnellen Essen – Kochen mit dem Slow Cooker ist wirklich simpel

Am Montag habe ich dann den Slow Cooker alleine machen lassen. Sonntag Abend habe ich Paprika und Zwiebeln geschnitten und in einer Schüssel im Kühlschrank aufbewahrt. Am Montag kamen dann das Gemüse zusammen mit Putenbrust, Gemüsebrühe, Passata und natürlich mit Kräutern und Gewürzen in den Keramiktopf. Heute muss das Gericht 6 Stunden im Slow Cooker garen. Eine Stunde vor Ende der Garzeit sollte dann noch Mozzarella darüber kommen. Also habe ich die Zeitschaltuhr so programmiert, dass noch eine Stunde Garzeit übrig bleibt, wenn ich nach Hause komme. Und es hat prima geklappt. Als ich die Tür aufgeschlossen habe roch es nach Rosmarin und Thymian! Mozzarella drauf gestreut und dann noch eine Stunde Sport machen, bevor das Essen fertig ist! Die Vorfreude auf das Essen stieg schon in mir auf. Es war toll, nach Hause zu kommen und das Abendessen ist fertig. Es sind einfach die kleinen Dinge über die wir uns freuen sollten! 

Ich bin super glücklich, dass ich mit einen Slow Cooker zugelegt habe, denn es erleichtert mir das Kochen nach der Arbeit und auch muss ich meine Sonntag nicht mehr damit verbringen mein Mealprep vorzubereiten. Mit dem Slow Cooker koche ich dennoch 4 Portionen, sodass ich nur jeden 2. Tag kochen muss. Der Topf mit 3,5 Liter reicht bei uns für 4 Portionen. Es gibt natürlich auch größere Modelle, die für die Großfamilie geeignet sind.

Ich habe mich für einen Crock Pot entscheiden, weil meine Mama mit diesen empfohlen hat und ihn auch schon eine Weile benutzt. Diesmal habe ich mich nicht durch seitenlange Rezessionen gelesen sondern einfach mal aus dem Bauch heraus gekauft. Mittlerweile gibt es sehr viele Anbieter, die sicher alle ihre Vor- und Nachteile haben. Welcher Slow Cooker für euch der Richtige ist, müsst ihr selbst entscheiden. Dieser Artikel soll nämlich keine Werbung sein. *grins*

Morgen werde ich meinen ersten Braten im Slow Cooker zubereiten. Ich bin schon ganz gespannt und werde euch auf Instagram und Facebook darüber berichten.

Morgen bekommt ihr dann auch noch ein leckeres Rezept für den Slow Cooker mit einer selbst gemachten Curry Paste!

 

One Reply to “Kochen mit dem Slow Cooker”

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