[in Kooperation mit Windpferd Verlag]

Ich freue mich heute mal wieder eine Buchrezension zu schreiben. Die liebe Silke hat mich vor ein paar Wochen kontaktiert, weil sie über meinen Blog gestolpert ist. Da wir uns beide intensiv mit dem Thema Ernährung beschäftigen, war dies eine tolle Gelegenheit ihr Buch zu lesen und die Rezepte einmal auszuprobieren. Inspiration kann man ja nie genug haben. Der Windpferd Verlag hat mir das Buch „Gesundheit aufs Brot“ von Silke Gugenberger-Wachtler kostenlos zu Verfügung gestellt. Zudem gibt es noch 3 Exemplare zu gewinnen – wie das geht, das erfährst du am Ende des Artikels.

Silke, die Autorin ist 2011 an Krebs erkrankt und nahm diesen Schicksalsschlag zum Anlass sich intensiv mit pflanzlicher Ernährung und Naturheilkunde auseinander zu setzen. Seit einiger Zeit lebt sie vegan und hat ihre Leidenschaft in dieses Buch gesteckt. Silke beschreibt in diesem Buch auch einige gesundheitliche Vorteile von bestimmten Lebensmitteln und Gewürzen und auf den ersten Seiten bekommt man einen sehr guten Einblick, welche Vorteile eine pflanzenbasierte Ernährung mit sich bringen kann. Viele Gesundheitsinformationen finden sich zu Beginn des Buches wieder, ebenso wie Silkes ganz persönliche Geschichte.

“Gesundheit aufs Brot” enthält vielfältige und kreative Rezeptideen.

Die Gesundheitsinformationen unterstreicht sie mit Quellenangaben und Studien, was ich persönlich immer toll finde. Zudem gibt es auch eine kleine Warenkunde zum Einstieg in den Rezeptteil und eine Auflistung der wichtigsten Küchenutensilien, die man für die Aufstriche benötigt.

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In “Gesundheit aufs Brot” befinden sich 6 Rezepte für Brot und Brötchen und 33 Rezepte für vegane Aufstriche. Du kannst also prima die Brote mit den Aufstrichen kombinieren. Besonders haben mir die glutenfreien Rosinenbrötchen und die rohköstlichen Gemüse-Leinsamen-Cracker geschmeckt. Zu den Crackern habe ich mir ein Zitronen-Basilikum-Humus gemacht und den Kurkuma-Karotten-Aufstrich. Einfach lecker! Ich habe gleich noch eine große Portion von dem Aufstrich gemacht, da ich noch ein paar Möhren hatte, die weg mussten und gleich mal 2 Gläser eingefroren.

Du kannst die Rezepte auch leicht abwandeln und mit deinen Lieblingszutaten kombinieren – so wird es ganz sicher nicht langweilig.

Die Rezepte sind gut zusammengestellt und enthalten keine besonders ausgefallenen Zutaten, das finde ich immer gut, denn als Landkind sind nicht immer alle Besonderheiten ganz so einfach zu bekommen. Auch lassen sich ein paar Zutaten einfach austauschen. Beispielsweise habe ich die glutenfreien Rosinenbrötchen beim zweiten Mal mit Dinkelvollkornmehl gebacken, hat prima funktioniert. Du kannst also auch ein wenig nach deinen Vorlieben experimentieren.

Noch ein Pluspunkt sind die kleinen Infos zu Beginn der Rezepte. Dort bekommst du noch einmal wichtige Gesundheitstipps und Silke arbeitet auch wichtige Vitalstoffe der Zutaten heraus. So weißt du genau, was du deinem Körper Gutes tust.

Die Rezepte sind ergänzt mit wichtigen Gesundheitsinformationen und den Benefits der Lebensmittel.

Ich freue mich auch, dass ich dir mit diesem Rezept aus dem Buch einen kleinen Einblick geben kann.

Kürbiskernaufstrich

Gesundheitsinfos
Kürbiskerne stecken voller ungesättigter Fettsäuren, reichlich antioxidativem Vitamin E und Beta-Carotin sowie Magnesium, Eisen, Zink und Selen. Ihre wichtigsten Inhaltstoffe sind jedoch die Phytosterine, die Prostatabeschwerden und Blasenleiden vorbeugen beziehungsweise lindern können. Auch Vitamine des B-Komplexes (B1, B2, B6) sowie C, A und D findet man in Kürbiskernen. Die dunkelgrüne Farbe des Kürbiskernöls schützt die Haut vor Sonneneinstrahlung und negativen Umwelteinflüssen. Da Kürbiskerne ein eher ungünstiges Verhältnis an Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren aufweisen, sollten sie immer zusammen mit Leinöl gegessen werden.

Zutaten
200ml Sojajoghurt Natur, ungesüßt
1 Knoblauchzehe, gepresst
100g Kürbiskerne
Sat 1/2 Zitrone
2 1/2 EL Kürbiskernöl
1 EL Leinöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung
1.) Die Kürbiskerne im Standmixer oder in der Küchenmaschine zu feinem Pulver mahlen.
2.) Alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verrühren und salzen (ca. ½ TL je nach Geschmack) und pfeffern. Fertig! Ging wirklich schnell, oder?
3.) Am besten noch im Kühlschrank kühl stellen und etwas ziehen lassen, damit sich der wunderbare Geschmack noch besser entfaltet.

Tipp
Durch die Kürbiskerne dickt der Aufstrich super ein und wird mit der Zeit fester. Sollte er zu fest werden, einfach noch etwas Wasser oder Zitronensaft (aber nur teelöffelweise) dazugeben. Ist er zu flüssig, helfen noch zusätzliche gemahlene Kürbiskerne.

In “Gesundheit aufs Brot” findest du schnelle und einfache Rezepte

Ich habe schon ein paar der Rezepte von Silke ausprobiert und muss sagen, dass noch nichts dabei war, was ich nicht mochte. Ich mache in jedem Fall meine Aufstriche am liebsten selbst, denn da weiß ich genau was drinnen steckt. In den fertigen Produkten, sind leider oft Zutaten drinnen, die ich da nicht haben möchte. “Gesundheit aufs Brot” bekommt in jedem Fall einen Festen platz bei meinen anderen Rezeptbüchern.

Du hast auch Lust bekommen, die Rezepte von Silke einmal auszuprobieren? Das Buch “Gesundheit aufs Brot” kannst du direkt beim Windpferdverlag bestellen oder du schaust bei meinem aktuellen Instagram Beitrag vorbei. Da gibt es 3 Exemplare zu gewinnen! Mit ein bisschen Glück erhältst du bald ein Exemplar direkt zu dir nach Hause.

Hast du auch schon einmal Brotaufstriche selbst zubereitet?
Welche ist deine liebste Kombination – verrate es mir in den Kommentaren.