[Kooperation/ Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Cleo App]

Du möchtest deine Ernährung umstellen und suchst Tipps zum Einstieg in die antientzündlich Ernährung? Dann bist du hier und jetzt in diesem Beitrag genau richtig. Vielleicht hast du auch schon den Podcast zur Antientzündlichen Ernährung in der Cleo App gehört? Dort spreche ich in einem Interview mit Sarah Rolfes, einem MS-Coach aus dem 360° Service-Center, über diese Form der Ernährung und ihre positiven Effekte auf die Multiple Sklerose. Außerdem erfährst du ein paar Tipps und Tricks für die Umsetzung im Alltag! Falls du den Podcast noch nicht gehört hast, hör auf jeden Fall mal rein!

Als erstes gibt es zu sagen, dass es kein Allerheilmittel gibt! Jeder Mensch ist individuell und durch seine eigene Lebensweise geprägt. Das private und auch berufliche Umfeld, sowie Schlafverhalten und sportliche Betätigung haben einen großen Einfluss auf unseren Lebensstil und damit auch auf unsere Ernährung und Wohnbefinden. Weiter sollten natürlich auch Unverträglichkeiten und bereits bestehende gesundheitliche Probleme bei der Ernährung berücksichtigt werden. Auch kann man es nicht oft genug sagen, eine Ernährungsumstellung oder antientzündliche Ernährung kann die MS nicht heilen.

Die meisten Betroffenen überstürzen eine Ernährungsumstellung und wollen gleich alles auf einmal ändern. Es gibt nicht das eine Rezept für eine Ernährung bei Multiple Sklerose. Es gibt viele Wege, auf denen du den Einstieg in die MS Ernährung beschreiten kannst und die dich deinem Ziel, Entzündungen zu reduzieren, näher bringen. Genau so individuell wie deine MS ist auch die Ernährung.

Unglaublich: Nahrung als Entzündungshemmer

Viele meiner Klienten sind immer wieder erstaunt, dass die Auswahl unserer Lebensmittel einen so gravierenden Einfluss auf die Entzündungsvorgänge im Körper hat. Die Wirkung einer antientzündlichen Ernährung ist in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen erwiesen. Mit natürlichen, entzündungshemmenden Lebensmitteln können entzündliche Erkrankungen positiv beeinflusst werden.

Mit einer antientzündlichen Ernährung können wir versuchen, unsere natürliche Immunabwehr zu stärken und das Entzündungsgeschehen, welches nicht den natürlichen Heilungsprozessen dient, zu minimieren. Außerdem ist es Vorteilhaft, für mehr gute Darmbakterien zu sorgen, denn unser Immunsystem wird sehr stark durch die Darmgesundheit beeinflusst. Probiotika und Präbiotika können uns bei der Gesunderhaltung des Darms unterstützen. Zudem eine ballaststoffreiche und pflanzenbasierte Kost.

Arachidonsäure – fördert Entzündungen im Körper und Gelenken

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Eine pflanzenbasierte Kost reduziert deutlich den Anteil an entzündungsfördernder Arachidonsäure. Neben tierischen Produkten kann der Körper die Arachidonsäure aber auch aus ungesättigten pflanzlichen Fettsäuren selbst bilden. Die Arachidonsäure zählt zu den Omega-6 Fettsäuren und fördert Entzündungsprozesse im Körper. Einen hohen Anteil an Omega-6 Fettsäuren befinden sich beispielsweise in Schweinefleisch aber auch pflanzliche Öle, die mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthalten, sowie einen hohen Anteil an Linolsäure, wie Distel-, Sonnenblumen- und Maiskeimöl, sind mit Vorsicht zu genießen. Einen interessanten Artikel über “Anti-entzündliche Diät” findest du auch bei mein.ms-life.

Antientzündliche Ernährung – mit Meal Prep bis du immer gut vorbereitet

Unterwegs lauern immer wieder die ungesunden Versuchungen, die du mit einer guten Vorbereitung leicht links liegen lassen kannst. Etwas schnelles auf die Hand, weil du gerade unterwegs bist. Schnell an der heißen Theke oder ins Fast Food Restaurant. All das kannst du mir einer guten Vorbereitung vergessen. Meal Prep ist einfach, geht schnell und du kannst es immer wieder mit frischen Zutaten ergänzen.

Meal Prep ist wirklich eine super Sache, denn:

  • Du kannst essen, was zu deinen Vorlieben und in deine Ernährungsweise passt.
  • Du kannst kreativ sein, was die Zusammenstellung deiner Mahlzeiten angeht.
  • Es ist günstiger selbst zu kochen, als sich unterwegs etwas zu kaufen oder essen zu gehen.
  • Du weißt was drinnen ist und weißt über Zusatzstoffe, Zucker und Allergene Bescheid.
  • Es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass du deinem Körper mit deinem selbst zubereiteten gesunden Essen etwas Gutes tust.

Ich bereite mir meist einzelne Komponenten vor, wie beispielsweise gedämpftes Gemüse, Hummus, Nudeln, Reis oder Kartoffeln und kombiniere diese jeden Tag neu. Gerade von abgekühlten Kartoffeln, Nudeln oder Reis profitiert unser Darm aufgrund der resistenten Stärke. Diese ist unverdaulich und wird von den Darmbakterien in entzündungshemmenden kurzkettigen Fettsäuren fermentiert. Eintöpfe lassen sich auch sehr gut vorbereiten und auch ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Vorratshaltung – ein wichtiger Faktor für eine gesunde und antientzündliche Ernährung

Auch die Vorratshaltung ist nicht zu vernachlässigen, denn wenn ich ein paar Lebensmittel immer zu Hause habe, kann ich diese zu einem leckeren Essen kombinieren. Beispielsweise Reis, TK Gemüse, eine Dose gehackte Tomaten und Gewürze lassen sich sehr gut in eine tomatige Reispfanne verwandeln. Überlege dir einige Rezepte, die du aus deinen Vorräten zubereiten kannst und sorge dafür, dass die benötigten Lebensmittel immer zu Hause sind. Viele weitere Rezept-Inspirationen findest du auch in der Cleo-App. 

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Gegen TK Gemüse oder auch Obst in Bio Qualität ist nichts einzuwenden. Allerdings solltest du dich nicht nur von TK Produkten ernähren, sondern auch auf frische saisonale und regionale Lebensmittel zurückgreifen. Versuche weit gereiste Lebensmittel nicht als Hauptbestandteil deiner Mahlzeit zu sehen. Das Gemüse und Obst wird unreif geerntet und so können sich die entzündungshemmenden sekundären Pflanzenstoffe nicht ausreichend bilden. Diese kommen am meisten in reifem Obst und Gemüse vor. Setze lieber auf regionale Produkte.

Mit Unterstützung aus der Familie ist es viel leichter durchzuhalten und erfolgreich zu sein

Bei einer Ernährungsumstellung ist es zudem wichtig, dass wir Unterstützung von unserer Familie bekommen. Es fällt einem leichter durchzuhalten und die Umstellung anzugehen, wenn man nicht 3 verschiedene Gerichte kochen muss. Überlegt euch gemeinsam, was ihr alle gerne mögt und ergänze einzelne Komponenten für die Kinder oder den Partner, wie z.B. helle Nudeln statt Vollkorn, Fleisch statt ein Gemüsepattie. So kannst du alle Familienmitglieder am Esstisch glücklich machen und du hast keinen Stress, weil du für jeden etwas anderes kochen musst.

Gleiches gilt übrigens auch, wenn du eingeladen bist. Biete an etwas mitzubringen, so kannst du sicher sein, dass du wenigstens ein Gericht hast, welches für dich passt. Aber sei auch nicht zu streng mit dir. Ich bin absolut kein Freund von Verboten! Du solltest schauen, dass du dich 80% antientzündlich ernährst und die restlichen 20% dürfen auch mal außer der Reihe sein, wie Süßigkeiten, Wein, ein Salat mit Hähnchen oder ähnlichem, was du gerne magst. Gönn dir ruhig auch mal etwas, kehre aber dann wieder zu deiner gesunden und ausgewogenen Ernährung zurück.

In der Cleo App und auf und mein.ms-life findest du mehr zu Ernährung bei Multipler Sklerose

Mehr Ernährungstipps, findest du auf meinem Blog aber auch in der Cleo App und auf der Website mein.ms-life.de. Hier warten spannende Artikel und auch einige Rezepte auf dich. Und wenn du bis jetzt noch nicht reingehört hast, auch der Podcast über antientzündliche Ernährung.

Außerdem kannst du dich mit deinen Fragen rund um Multiple Sklerose und auch Ernährung an das Team der 360° Services wenden. Sie helfen dir sehr gerne bei allgemeinen Ernährungsfragen weiter.

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